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Verpackungsabfalltonne („Gelbe Tonne“) - Neue Information Stand 06.09.2017:

Zum 01.01.2018 werden die Wertstoffinseln durch die Verpackungstonne („Gelbe Tonne“) abgelöst. Die Verteilung der Tonnen steht jetzt fest:

Welche Behälter werden ausgegeben und wie viele braucht man?

Alle Verpackungstonnen sind schwarz mit gelbem Deckel - wie oben abgebildet. Der Regelbehälter fasst 240 Liter und ist damit so groß wie die meisten Papiertonnen. Die Container für Wohnanlagen haben ein Fassungsvermögen von 1100 Liter. Die Behälter werden alle 4 Wochen geleert.

Im 1-2-Familienhausbereich hängt der Bedarf vom jeweiligen Einkaufsverhalten ab (Werden Getränke in Tetrapak gekauft? Gibt es Hund oder Katze mit dem entsprechenden Dosenanfall? Wird auf Abfallvermeidung geachtet und z.B. Obst lose gekauft statt in einer Schale?). Als ersten Anhaltspunkt kann man pro 4-Personen-Haushalt eine 240-Liter-Tonne ansetzen -- ähnlicher Bedarf wie bei der Papiertonne. Wenn es um die Planung von Tonnenhäuschen geht empfehlen wir, diese zu verschieben, bis Erfahrungswerte vorliegen, und die Verpackungstonnen so lange außerhalb eines Tonnenhäuschens aufzustellen.

Auch bei Wohnanlagen kann man sich an der die Anzahl der Papierbehälter orientieren (sonst an der Personenanzahl: ein 1100-Liter-Verpackungs-Behälter pro 20 Personen).

Muss man sich melden, um die Verpackungstonne zu bekommen?

Bei der Verteilung orientiert sich das beauftragte Unternehmen an der Anzahl der Papiertonnen, was für die meisten Haushalte passen müsste. In diesen Fällen ist KEINE Bestellung nötig - die Behälter werden im Zeitraum November – Dezember 2017 automatisch ausgeliefert. Melden müssen sich nur die Kunden, die eine ANDERE Stückzahl als bei der Papiertonne benötigen. Unabhängig vom Zeitpunkt der Auslieferung erfolgt die erste Leerung nach Abfuhrkalender im Laufe des Januar 2018.

Die Verpackungstonne wird deutschlandweit von den dualen Systemen (nicht von AWU oder WGV) organisiert. Bei Fragen zu Behälterauslieferung und –leerung oder wenn eine andere Tonnenanzahl als bei der Papiertonne gewünscht wird, wenden Sie sich bitte ab sofort an Fa. Lachner, die vom zuständigen dualen System damit beauftragt wurde:

Rudolf Lachner GmbH
Neue Industriestraße 1
85368 Moosburg

Tel.  0800 / 11 434 69  oder per Mail:   konzepte@heinz-entsorgung.de

Etwaige Änderungswünsche sollten BIS ENDE SEPTEMBER dort gemeldet werden!

Warum der Wechsel?

Bisher haben das Abfallwirtschaftsunternehmen des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen zusammen mit der Politik die getrennte Sammlung mittels Wertstoffinseln favorisiert, da es immer leichter ist, bereits vorsortierte Wertstoffe zu verwerten, als aus einem Gemisch wieder verwertbare Wertstoffe heraus zu sortieren. Leider hat sich jedoch im Laufe der Jahre herausgestellt, dass einerseits die Verschmutzung der Standplätze durch Abfallablagerungen jeglicher Art steigt - eine Zumutung für die Anlieger - und an-dererseits die Mitmachbereitschaft sinkt: die Menge der zu den Wertstoffinseln und Wertstoffhöfen ge-brachten Wertstoffe sinkt insgesamt und es werden zunehmend gemischte Wertstoffe vor die Behälter gestellt, ohne diese einzusortieren. Dadurch ist eine Nachsortierung der Wertstoffe ohnehin notwendig. Der hohe Bring- und Sortieraufwand, den wir unseren Kunden zumuten, ist daher kein Gewinn im Sinn einer hochwertigeren Verwertung mehr. Daher haben wir uns zu einem Systemwechsel auf die Verpackungsabfalltonne entschlossen.

Was gehört in die Verpackungstonne?

In die Verpackungstonne gehört alles, was bisher über die Wertstoffinseln gesammelt wurde (Verpackungsfolien, Hohlkörper, Becher und Blister, Getränkekartons, Weißblechdosen, Aluminiumverpackungen) sowie zusätzlich Styropor. In die Verpackungstonne gehören dagegen kein Glas (dieses wird weiter über die Glascontainer und Wertstoffhöfe gesammelt) und auch keine Nicht-Verpackungen (wie Spielzeug oder Schreibtischablagen).

Kostet die Verpackungstonne eine zusätzliche Gebühr?

Nein. Die Finanzierung erfolgt durch die dualen Systeme, nicht über Abfallgebühren. Es wird daher keine Gebühr für die Verpackungsabfalltonne erhoben.

Was passiert mit den Wertstoffinseln und Wertstoffhöfen?

Die Wertstoffinseln werden zum Jahreswechsel abgezogen (die Glascontainer bleiben). Die Wertstoffhöfe bleiben für die Erfassung der zahlreichen sonstigen dort angenommenen Wertstoffe bestehen. Die in die „Gelbe Tonne“ gehörenden Leichtverpackungen können dort nur in der ersten Übergangszeit noch abgegeben werden. Nur an den Wertstoffhöfen in Bad Tölz, Geretsried Malvenweg, Wolfratshausen, Entsorgungszentrum Am Vorberg in Greiling und Quarzbichl wird es weiterhin eine Abgabemöglichkeit für Leichtverpackungen geben. Hierhin können Kunden aus beengten Altstadtbereichen ausweichen, wo keine Aufstellmöglichkeit für die Verpackungstonne geschaffen werden kann, sowie Kunden, die kurzfristig mehr Verpackungen haben als in die eigene „Gelbe Tonne“ passen.

Muss man die Verpackungstonne nehmen?

Die Aufstellung einer Verpackungstonne ist zwar nicht direkt Pflicht, indirekt jedoch schon, da keine Verpackungsabfälle in die Restmülltonnen gegeben werden dürfen. Die Option Wertstoffhof statt Verpackungsabfalltonne bleibt daher de facto solchen Stellen vorbehalten, wo es aus Platzgründen keine Möglichkeit gibt, eine Aufstellung zu realisieren.

Wo wird das Material verarbeitet?

Das uns zugeloste duale System ist die RKD Recycling Kontor Dual GmbH & Co. KG.  RKD beauftragt nicht nur die Ausgabe und die Leerung der Tonnen, sondern auch die Verarbeitung in (teilweise unterschiedlichen) Sortieranlagen. Der Inhalt der Verpackungsabfalltonnen wird nicht in Quarzbichl verarbeitet, sondern geht zu den Sortieranlagen, die RKD jeweils bestimmt. In Quarzbichl erfolgt nur der Umschlag des Materials.

 

Informationsblatt zum Ausdrucken

Die neue Trennliste, gültig ab 01.01.2018

Zusätzliche Informationen für Hausverwaltungen



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