TÖLZER KONZEPTWIR ÜBER UNSINFORMATIONLOISACHTALER ERDENHOME  
 

Stellenangebote
Kontakt
Öffnungszeiten
AWU
Satzungen
Impressum
Rechtliches
Aktuelles
Suche

 

Aktuelles

Gebührenmarken bis 01.04.2016 aufkleben!

Die Gebührenmarken müssen bis zum 1.4.2016 auf allen Abfalltonnen angebracht sein müssen, damit die Tonnen weiterhin geleert werden. Erstmalig betrifft dies nicht nur Restmülltonnen, sondern auch die Papier- und Biotonnen. Das Bezahlen der Gebühr allein reicht für den Anspruch auf Leerung nicht aus, da die Abholteams keinen Zugriff auf die Daten der Städte und Gemeinden haben. Die Gebührenmarken wurden von den Stadt-/Gemeindeverwaltungen zusammen mit dem Gebührenbescheid zugeschickt. Falls die aktuellen Marken nicht vorliegen, erhalten Mieter diese beim Vermieter, Eigentümer bei den Stadt-/Gemeindeverwaltungen (in Wolfratshausen bei den Stadtwerken). Ausnahme: Miet-Restmülltonnen, die im Rahmen der Austauschaktion geliefert wurden, sind bereits mit der aktuellen Gebührenmarke ausgestattet. Es wird gebeten, die Marke auf die Rückseite der Abfallbehälter zu kleben.

 

 

 

Runde Tonnen ohne Räder werden AB SOFORT nicht mehr geleert

Wie mehrfach angekündigt sind im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen im Jahr 2016 die runden Restmülltonnen nicht mehr zulässig. Es werden nur noch rollbare Restmülltonnen nach Euronorm geleert.

Hauptgrund für diese Regelung ist die Lastenhandhabungsverordnung. Die Berufsgenossenschaft fordert die Umsetzung dieser Vorschrift und verleiht ihren Forderungen mit Bußgeldandrohungen Nachdruck. Dahinter steht der Arbeitsschutz, da räderlose Tonnen zum Fahrzeug gezerrt werden müssen. Bei bis zu 1000 zu leerenden Tonnen am Tag fällt jede Zusatzbelastung ins Gewicht. Aber auch Sicherheitsaspekte sprechen für die neuen genormten Tonnen, da sie stabiler am Fahrzeug hängen und somit das Risiko von Arbeitsunfällen durch herabfallende Tonnen sinkt.

Austauschaktionen verpasst?

Die WGV Quarzbichl bietet die zulässigen Restmüllbehälter im Mietmodell an. Bis 2015 waren alle Restmülltonnen Eigentum der Kunden, nur Bio- und Papiertonnen wurden gestellt. Jetzt können auch Restmüllbehälter gemietet werden: die Gebühr hierfür beträgt 2,40 € im Jahr (80 oder 120-l-Tonne). Sie bzw. Ihr Vermieter müssen sich also keine neue Restmülltonne mehr kaufen (und diese auch bei Schäden aufgrund Materialermüdung nicht mehr auf eigene Kosten ersetzen).
Um eine Miettonne zu bekommen, wenden Sie sich bitte an Ihre Stadt-/ Gemeindeverwaltung. 

Zu entsorgende runde Tonnen können Sie entweder in Quarzbichl oder im Entsorgungszentrum Am Vorberg in Greiling kostenfrei anliefern (keine Sperrmüllkarte nötig, Öffnungszeiten) oder sich die Tonne kostenfrei über die Sperrmüllabholung abholen lassen.

 

Neue Miettonnen:

Die Größe der neu gelieferten Tonnen ist auch am oberen Rand des Behälters eingraviert (dazu den Deckel öffnen). Die neuen Gebührenmarken für das kommende Jahr kleben bereits auf den Behältern (auf der Rückseite unter dem Griff) und gelten ab sofort. An den Marken erkennt man ebenfalls die Tonnengröße (dritte Zeile) und dass es sich um eine Miettonne handelt („M“ in der ersten Zeile).

 

Gebührensystem Behälterabfuhr 2016

Mehrbedarf:
Schon seit 4 Jahren werden die Ausgaben für die abfallwirtschaftlichen Leistungen nicht mehr durch die Einnahmen (Erlöse plus Abfallgebühren) gedeckt. Dieser Effekt konnte jedoch bisher durch noch vorhandene Rückstellungen aufgefangen werden. Zum Jahresende 2015 werden diese Rückstellungen aufgebraucht sein. Erstmalig seit 1993 steht daher im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen eine Erhöhung der Abfallgebühren an.

Nicht mehr alle Kosten auf die Restmülltonne gelegt:
Mit der anstehenden Erhöhung der Gebühren zum 1. Januar 2016 möchte das Abfallwirtschaftsunternehmen von der reinen Restmülltonnengebühr, in der unter anderem auch die Kosten für Bioabfall und Papier enthalten waren, auf ein leistungsabhängiges System umstellen, das für jede genutzte Restmüll-, Bio- und Papiertonne eine Gebühr verlangt. Die Abkehr von der nahezu vollständigen Kostenumlage über die graue Tonne soll die Gebührenerhebung stärker an der tatsächlichen Nutzung orientieren. Außerdem sollen die Bürger zu einem sorgsameren Umgang mit bisher gebührenfreien Leistungen motiviert werden, um das System auch langfristig zu stabilisieren. Gerechter ist ein solches System deshalb, weil die Kosten vom jeweiligen Verursacher bezahlt werden. Bisher hat beispielsweise ein Haushalt in einem Mehrfamilienhaus ohne Gartenanteil anteilig dafür mit gezahlt, dass von Haushalten im 1-2-Familienhausbereich mit großen Gartengrundstücken teilweise mehrere Biotonnen zur Entsorgung von Gras und Laub genutzt wurden.

Biotonne:
Die Biotonne wird mit einer eigenen Grundgebühr kostenpflichtig. Berechnet werden die Kosten für Tonnenleasing, Tonnenleerung sowie die Behälterverwaltung bei den Gemeinden. Diese Kosten waren bisher in der Gebühr für die Restabfalltonne enthalten. 
Infolge des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes werden Kunden, die nicht alle anfallenden Bioabfälle (einschließlich Speiseresten) selbst kompostieren, eine Biotonne nehmen müssen. Es dürfen keine Bioabfälle mehr in die Restabfalltonnen gegeben werden. Hintergrund des Gesetzgebers ist, dass die organischen Materialien verwertet werden können. Vorteil für den Landkreis ist, dass die Kosten insgesamt niedriger gehalten werden, wenn kein Bioabfall im Restmüll landet. Die Gebühren für eine Biotonne werden ab 01.01. 2016 bei allen zugelassenen Biotonnengrößen

  • 34,20 pro Jahr = 2,85 € im Monat betragen.

Papiertonne:
Auch die Papiertonnen werden künftig mit einer geringen Grundgebühr für Tonnenleasing  und Behälterverwaltung belegt. Hintergrund ist, dass trotz starkem Behälterzuwachs immer weniger Mengen gesammelt werden. Der Behälterzuwachs ist darauf zurückzuführen, dass durch die gebührenfreie Abgabe nicht mehr benötigte Behälter nicht zurückgegeben oder z.B. bei Umzug mitgenommen werden. Gleichzeitig sind die sinkenden Papiermengen ein europaweiter Effekt, verursacht vor allem durch verstärkte Nutzung des Online-Informationsangebotes (statt Zeitungskauf). Die Gebühr auf die Papiertonne soll vor allem dazu dienen, die Kunden dazu anzuhalten, nicht benötigte Papiertonnen zurückzugeben. Denn für den Landkreis fallen für jeden Behälter Leasinggebühr sowie Leerungskosten durch den Abfuhrunternehmer an – ob der Behälter zweckentsprechend als Papiertonne dient oder ungenutzt in der Garage steht oder als Streusandlager oder Regentonne „missbraucht“ wird. Die Grundgebühren betragen ab 01.01.2016:

  • 120- und 240-l-Papiertonne:  6,-- € pro Jahr = 0,50 € pro Monat
  • 1100-Liter-Papierbehälter:    30-- € pro Jahr = 2,50 € pro Monat

Restmülltonne:
Die Restmülltonnengebühr wird dann folglich die genannten Gebührenanteile für Bioabfall und Papier nicht mehr enthalten. Jedoch werden weitere abfallwirtschaftliche Kosten wie zum Beispiel Nachsorge für Altdeponien, Wertstoffhöfe, Grüngut, Sperrmüll, Giftmobil usw. weiterhin über die Restmülltonne mitfinanziert, so dass sich nur eine geringe Senkung der Restmülltonnengebühr ergibt:

Restmülltonne im Mietmodell:
Ab sofort werden neu anzumeldende Restmülltonnen im Mietmodell gestellt. Auch wenn eine eigene Restmülltonne kaputt gegangen ist oder eine andere Größe benötigt wird, erhält der Kunde künftig eine Miettonne. Kunden müssen daher grundsätzlich keine eigene Restmülltonne mehr kaufen. Die Jahresgebühr bei gemieteten Restmülltonnen beträgt nur wenig mehr als bei noch vorhandenen eigenen Restmülltonnen (beispielsweise 2,40 € im Jahr bei 120-Liter-Tonne). Darin enthalten ist auch der Austausch im Reparaturfall aufgrund Materialermüdung. Zur Anmeldung einer Miettonne wenden Sie sich bitte an Ihre Stadt-/ Gemeindeverwaltung.

 

Abfuhrkalender 2016:
Die Abfuhrkalender werden künftig wieder mit dem Kalenderjahr zusammenpassen. Bislang war dies nicht möglich, da etliche Gemeinden den Kalender an die jeweiligen Kunden verschickt haben und zwar gemeinsam mit den Gebührenbescheiden im Zeitraum Dezember bis März. Daher galten die bisherigen Abfuhrkalender jeweils von April eines Jahres bis März des Folgejahres. Inzwischen lädt sich jedoch ein Großteil der Kunden den aktuellen Abfuhrkalender ohnehin schon von der WGV Webseite herunter (zu finden unter www.wgv-quarzbichl.de/Information), so dass wir ab dem Jahr 2017 auf den Versand verzichten werden, um ein Zusammenführen mit dem Kalenderjahr und dadurch eine größere Klarheit zu erreichen. Für das Jahr 2016 bedeutet es, dass der Abfuhrkalender letztmalig automatisch zugesandt wird (nur in den Gemeinden, in denen er auch bisher verschickt wurde) und von April 2016 bis Dezember 2016 gilt.

Rückfragen:
Gerne  - WGV Abfallberatung



Zurück zur vorherigen Seite